wordpressed by Maciej, Pedda und Papasosa

tschüss mitte, hallo charlottenburg

so, hab n neues büro. statt in mitte sitz ich jetzt in charlottenburg. ich dachte eigentlich ich würde dem baulärm mal entfliehen, aber denkste! direkt vor dem haus wird der bürgersteig neu verpflastert.
naja, wenigstens gibts hier mehr möglichkeiten vernünftig spachteln zu gehen, ohne den dispokredit komplett auszulasten.
aber das beste ist, ich kann jetzt direkt von meinem fenster aus in eine zahnarztpraxis schauen und meiner sadistischen schadenfreude freien lauf lassen.


4 Responses to “tschüss mitte, hallo charlottenburg”

  1. 7.7.2005 don:

    gerade über spreeblick durch zufall auf deine seite gestossen. ich muss dummerweise hier auch immer nach charlottenburg eiern und mir die reichen und semi-reichen beim shoppen anschauen.

    wenn mich meine freunde nich gerade mal hier im bezirk der beklopten besuchen spachtel ich auch gerne mal alleine und flaniere entlang den unzähligen zahnarztpraxen um ebenfalls am ende der kreativpause den stand des dispolimits bei der hier ortansässigen filliale der postbank in erfahrung zu bringen.

    ich fühle mich jedes mal unentspannt und deprimiert mit dem tragischen endkonsequenz das ich dann oft garkeine pause mache und mir nach 12 h arbeit meist übel ist. der wurstmann gibt mir dann den rest.

    es ist also schön zu hören das sich noch andere für den ansich schönen bezirk charlottenburg entschieden haben. er ist ja auch sehr grün.

  2. 8.7.2005 maciej:

    willkommen,
    da sprichst du ein, nein mehre wahre worte gelassen aus.
    die reichen und semi-reichen sind echt der letzte brüller – nachdem man bei bulgari den halben laden leergekauft hat, wird bräsig im cafe einstein rumgeflezt, während der beknackte yorkshire terrier den gehweg vollkackt.

    ist schon ein ganz besonderes fleckchen – aber angeblich wars wohl billiger als mitte.

  3. 31.10.2005 heiko:

    knobelsdorffstr und die anderen seitenstrassen der schloßstrasse, kantstr von der wilmersdorfer zur surez – die wilmersdorfer dort, wo keine autos hindürfen – augen auf und vorurteile in “zugereisten-city” lassen – charlottenburg lebt wenigstens!

  4. 31.10.2005 maciej:

    klar, so ähnlich wie donna versace…die lebt auch ;)
    aber das stimmt schon, es gibt ne menge netter ecken. ich bin beispielsweise grosser freund der kantstr. – da war mal das mimikry, die hatten den besten döner etc. aber wenn du am george-grosz platz arbeitest, dann nervts einfach, 15 mal am tag von maserati-fahrenden alten säcken überfahren zu werden.