und sowas…
kommt dann dabei raus:

kommt dann dabei raus:

gibts eigentllich was erbärmlicheres, als mittelalte männer mit schütterem haar, die in ihrem lamborghini laut pöbelnd die strasse rauf und runter fahren, auf der suche nach ihrer silikonisierten frau/freundin/mutter?
diese gegend wächst mir immer mehr ans herz. kein wunder, dass man halbfestes nasensekret in berlin auch mal gerne “charlottenburger” nennt.
caught in my shadow.
these streets used to look big,
this town used to look like a city,
these people used to talk to me.
but now i’m caught in my shadow.
offer me the bait and I’d take it,
offer me the cake and I’d bake it,
generally I’d try to fake it,
but these days I’d rather face it.
caught in my shadow.
If it’s not enough I gave my blood,
my sweat, my tears, and I said I would.
caught in my shadow.
the wonderstuff
ich warte jetzt auf die retro 90′s welle. die muss ja irgendwann auch mal kommen.
ich glaube, dass sich diese rückbesinnung auf vergangene stile danach richtet, ob die jeweils beteiligten diese zeiten erlebt haben, respektive wie sie sie erlebt haben.
also entweder gar nicht oder eben als kind und dann versucht man sich die kindheitserinnerungen wiederzuholen, indem man bobby o’s passion nachdudelt. oder klingt wie franz ferdinand. oder klamotten schneidert, die sonny crocket die schamesröte ins gesicht getrieben hätten.
allerdungs werden meist die miesen dinge eines jahrzents verwurstet, so wie beknackte 80′s frisuren oder bros. das heisst dann trash und ist ein tolles ironisches instrument, um sich in sein leben ein hintertürchen einzubauen, für den fall, dass man sich zum löffel macht.
weil doch alles absichtlich trashy, campy und verarsche ist und man doch eigentlich n ganz klasse stilempfinden hat. und das äussert sich eben darin, dass man trash von nicht-trash unterscheiden kann, indem man absichtlich mit trash kokettiert.
ist doch nicht ernst gemeint, die wollen nur spielen.haha.
keine ahnung mehr wer das gesagt hat, aber da drängt sich einem das bild des 12jährigen auf, der sich mit seinem fahhrad auf die fresse legt und dann sagt, es sei ja absicht gewesen.
die guten dinge, wie the smiths oder z.b. die grafikdesigns von neville brody fallen ja bei dieser retro welle komplett unter den tisch, nur um mal zwei dinge zu nennen.
ende der 80er und anfang der 90er gabs jedenfalls ne 60′s-70′s retro welle. so von wegen summer of love, pillen schlucken und sowohl zu adonis, als auch zu den stone roses auf nem feld voller kuhscheisse tanzen. also so in etwa wie bei goa, nur mit guter musik.
das war zum einen durch die neue soulmusik house induziert, die viele britische bands beeinflusst hat. also so sex pistols meets beatles meets james brown meets acid. aber darauf will ich jetzt gar nicht weiter eingehen, das kann man besser in diversen publikationen zu house oder auch der musikszene in manchester nachlesen. zum anderen gabs ja ne ähnliche welle auch im hip hop, siehe de la soul und ihr daisy age
setzt man bei diesen retrowellen die regel voraus, dass jede generation versucht etwas zu verwursten, was sie im zarten kindesalter mitbekommen hat, warte ich jetzt mal darauf, dass eine weitere glasgower art school band sich ace of base annimmt, während westbam snap covert oder 2unlimited oder marusha.
sagt bescheid wenns soweit ist, dann möchte ich weit weit weg sein. und nehme nur meinen stüssy pullover mit. so.
….ääh lemminge.
wer mal wieder auf diesen klassiker des herdentriebs lust hat, möge hier sein augenmerk drauf richten.
mit bestem dank an tim

winkipedia wär ja auch mal n schöner name für eine online-enzyklopädie im teletubby land!
[nachtrag] gibts schon. leider mit wenig inhalt.
dali hätte das auch nicht besser hinbekommen.
via tanith& totally fuzzy
fürs wochenende:

ist ebenfalls ein klassiker aus dem jahre 1978
[nachtrag]: ach kommt schon….is doch nicht so schwer. das ist ein ziegelstein und es ist nacht und n fußball spielt man aufm…..nein nicht aufm platz..sondern…na?
nachdem harald das letzte rätsel bravourös gelöst hat, kommt jetzt das nächste.
und es wird verdammt schwer. es sei denn du hörst gerne mal alte oi!-platten, hast eine blühende phantasie nebst einer überzeugenden musiksammlung oder bist fan von west ham united.
here we go:

<- dit könnte ooch volker schlöndorff sein irgendwie
ich lese im moment ein paper von niklas luhmann zum thema 'vertrauen'. das gute daran ist, dass es auf englisch erschienen ist (hence 'paper'). zuvor hab ich mich mal mit seinem 1969 erschienenen buch zu selbigem thema vertraut gemacht (witz komm raus).
na jedenfalls finde ich es grandios, wie die englische sprache aus einem recht wirren und schwer zugänglichem text(wie eigentlich alle von luhmann), eine art soziologischer mickymaus-lektüre macht. damit meine ich natürlich nur, dass der inhalt wirklich jedem kind verständlich wird. oder zumindest soziologisch unbedarften menschen wie mir.
das ist mir vor einigen jahren bei einem buch von meinem damaligen prof auch so gegangen. im deutschen kein wort verstanden, aber glücklicherweise gabs dann davon eine englische übersetzung.
am besten wir schaffen deutsch einfach ab und communicaten nur noch english. da fällt auch das mit der kleinshreibung und den commata nicht so sehr ins gewicht.
wollt ich nur mal so sagen.
im übrigen läuft mein rätsel noch weiter und es werden noch weitere folgen, die viiiiiiieel schwerer sind, also strengt euch gefälligst an, so schwer ists nu wirklich nicht.
meine rätsel gehen irgendwie immer in die hose, aber egal, ich hab hier noch eins.
dieses bild stellt eine textzeile eines songs dar.
worum geht’s?

so als tip, das lied findet sich auch auf der supatopmodpunkrockpopseite, die johnny heute verlinkt hat.
und nein. es ist nicht action time vision!
soeben bei herrn haeusler geklaut: the mod pop punk arvchives.
lauter schöne dinge zum anschauen (plattencover) und anhören (mp3s). ever fallen in love (with music)?
ich sags ja. die sollen mal in den tagesspiegel vom 5.7. gucken, da steht alles relevante drin. oder bei wordpressed.
oder um es mit den worten von fil zu sagen: ” na, wenn dit ma nich nach haien aussieht?”
andererseits… wenn die viecher im monatstakt spachteln, ist die gefahr ja statistisch gesehen nicht sehr groß, dass ausgerechnet ich von dem angefallen werde. ausserdem fahr ich gar nich nach kroatien.
dieser eintrag ist ein wirklich gelungenes besipiel, für redundante irrelevanz, aber wenigstens konnte ich den link zu fil plazieren. is doch aus was.
lieber tagesspiegel,
herzlichen dank für diese bestimmt gutgemeinten und sicher auch wichtigen und lebensrettenden informationen.
sollte ich allerdings von einem hai angegriffen werden, werde ich bestimmt nicht ruhe bewahren, sondern meinen fluchtreflexen nachgeben und panisch, laut brüllend vor mich hinstrampeln und rumzappeln und damit wohl mein schicksal besiegeln. aber hey, das macht man doch so, wenn man von nem hai gebissen wurde oder?
abzuwarten, bis das mistvieh einen loslässt, am besten unterlegt mit den worten: “mann, hastes bald, ich muss pünktlich zum essen zuhause sein”, scheint mir in der situation etwas irreal.
dennoch danke für die information.
p.s. in dem see, den ich neulich ausfindig gemacht habe und an dem wir gestern waren, befinden sich aller wahrscheinlichkeit nach, eher k(l)eine haie, dafür aber riesige wasserspinnen. hähä.
aber wo der ist, der see, werd ich nicht verraten, sonst ists da bald viel zu voll
warum schiesst mir bei “every breath you take” eigentlich immer das wasser in die augen?
das ist echt schon n automatismus. seltsam.
p.s. hab ich mal erwähnt, dass die synchronicity von police meine erste von eigenem kies gekaufte platte war? ich glaub schon. egal. mehr redundanz.
p.p.s. brian wilson war im übrigen schön zu sehen und zu hören, der rest der truppe in berlin war jetzt nicht so ultraspannend, von audioslave und roxy music mal abgesehen.
ich fand allerdings insgesamt den sound irgendwie schlecht ausgesteuert. nach green day hatte ich n fiepen in den ohren vom feinsten. ist das das alter? dunno.
wo waren eigentlich rammstein?
p.p.p.s. ogott, def leppard. pour some sugar on me.
p.p.p.p.s. maroon 5 überraschen mich grade mit einer klasse version von neil youngs’ keep on rockin’ in a free world. wow!
p.p.p.p.p.s. meine modseele jauchzt und frohlockt: the who! this is granddad-rock!!
p.p.p.p.p.p.s. i got no car and it’s breakin’ my heart..
ein bemerkenswerter artikel zum thema live8 und was dahinterstücke, wenn man mal schaute. danke herr ix.