robert owens

gestern war robert owens zu gast in der maria. und ich auch.
war leider zu leer, ich würde mal schätzen 100 zahlende gäste, aber ich mags ja, wenns nicht so voll ist. adonis hat zwar nicht am bass gestanden, machte aber nix, denn die band war sonst sehr gut.
der percussionist heisst übrigens kevin burrell, wobei ich nicht weiss, ob der was mit dem nu groove rheji burrell zu tun hat. er kommt jedenfalls auch aus new york.
über robert owens stimme braucht man ja eigentlich nix weiter sagen, ist auf jeden fall der profilierteste sänger im haus und lieferte trotz noch nichtmal halbvollem club eine sehr emotionale und mitreissende show ab. er ist ja auch ein showtalent, engländer nennen sowas gerne flamboyant, aber nicht in dem sinne, dass da eine druchgeknallte druagqueen sang. nee nee.
acid buddha adonis hat vorab einen schönen mix aus sehr sehr deepem house und chicago tracks und disco gespielt, wenn auch etwas lustlos. aber wann kann man sich in berlin bitte sonst sowas anhören? eben. ich kam mir beim tanzen vor, wie der kleine bruder von nicky siano (falls er einen hat) muss wohl mal dringend was mit meiner sexuellen orientierung machen ;)…hint hint
bevor ichs vergesse: der pianist heisst tobias tinker und spielt am 19. september im bka theater am mehringdamm. schaut rein, es lohnt sich.