wordpressed by Maciej, Pedda und Papasosa

scheisse

ich depp bin gestern doch tatsächlich eingeratzt, kurz bevor ich ins berghain gehen wollte, um die grandiosen los hermanos zu sehen. tja shizznit, kann man nix machen, passiert halt im alter.
jetzt bin ich natürlich gefrustet, hoffe aber auf dem ein oder anderen blog einen konzertbericht zu lesen.
bis dahin werde ich mir mal die zeit versüßen und mir ein video von kenny dixon jr. vom demf 2000 anschauen. der mann ist echt der schwarze rolf zacher und der mix ist dermassen classy und classic, dass einem die flares von ganz alleine wachsen.


bilder sagen mehr als 1000 worte

sorry, dass ich hier nochmal wahlmässig rumpolemisiere, aber dieses bild zeigt eindeutig, was man morgen abend erwarten kann:
bei den schwarzen alte säcke
und bei den roten hübsche blondinen!
da dürfte einem die wahl doch schon viel leichter fallen oder?

[nachtrag 18.09] kriegen wir jetzt alte blondinen und hübsche säcke?


die käthe

verpulvert 200 pfund täglich.
kein problem, bleiben ja noch 3.927.000 pfund jährlich, die sie für heroin, ecstasy, cannabis, angel dust, amylnitrit, crack, crystal, lsd, pilze und die ein oder andere flasche dom perignon aufn kopf hauen kann.


reminder

nicht vergessen:
heute ab 24h los hermanos im berghain


not my wirtschaftskompetenz

wie war das doch gleich mit der ökonomischen kompetenz?
die ist bei der fdp ja dermassen gebündelt, dass wenn brüderle, w-welle und gerhard kanzler würden, in deutschland wieder die landschaften blühten, so wie vor 1998. wow.
da wundere ich mich doch aber warum die pleitegeier von der fdp, zumindest laut blog von m-pax, in den miesen sind. scheint ja nicht so weit her zu sein mit dem wirtschaften oder?
also kinder, lasst die finger von den gelben und sagt nein zu mudder f merkel


redundanz und senf auch von uns

spons netzwelt-impressario frank patalong schreibt einen artikel über blogs, daraufhin erscheinen bei spreeblick und wirres
und und und einträge zu diesem thema, die ich verdammt gut verstehen kann.
it&w, sowie don alphonso sehen das alles etwas gelassener, was ich auch gerne würde,
aber es muss wohl an meiner streitlustigen art liegen, dass mich sowas nicht kalt lässt.
worum gehts? mal wieder um das leidige thema journalisten vs blogger, das immer wieder
mit denselben argumenten aufgehübscht wird. wenn man bei patalong zwischen den zeilen liest, steht da letztlich, journalisten würden bessere arbeit abliefern, da sie dafür ausgebildet seien und
überhaupt über die notwendigen ressourcen wie newsticker oder recherchekapazitäten seitens ihrer redaktionen verfügen. ach nee.

was mir bei dieser diskussion auf den geist geht ist, das blogs sich doch nie wirklich in direkter konkurrenz zu den “klassischen” medien stellen wollten. es ist doch nie darum gegangen zu sagen: “hey verpisst euch, ihr seid geschichte!”
ich sehe das vielmehr als interessante ergänzung zu anderen informationsquellen, aber sicherlich
nicht als deren substitut.
und was mir richtig auf den saque geht, ist die auffassung, dass nur wer einen presseausweis sein eigen nennt, schreiben dürfen darf. denn so klingt dieses geschriebs vom spiegel.
also entweder warst du auf der henri-nannen-schule, hast ein volontariat bei der märkischen
zeitung absolviert oder kaffee beim mdr gekocht, dann und nur dann darfst du publizieren, senden
etc.
ich weiss auch nicht warum vielen bloggern vorgeworfen wird, sie seien grössenwahnsinnig geworden oder sie wollten die grosse publizistische umwälzung, in der traditionelle medien abgeschafft werden. ich lese täglich ne ganze menge blogs und habe keinen einzigen gefunden, der sich das auf die fahnen geschrieben hätte. ist doch auch völlig blödsinnig.
dass herr patalong sich als gatekeeper sieht, ist ja völlig richtig, aber gatekeeper ist jeder von
uns, ob blogger, journalist oder pommesbudenbesitzer oder was weiss ich. wir alle filtern bestimmte informationen und lassen die durch, die uns in den kram, in unser weltbild passen. je
nachdem, was wir damit erreichen wollen. das ist alles motivationsabhängig.
und über die motivation anderer zu urteilen, finde ich unglaublich anmaßend.
anscheinend treffen blogs, trotz des sicherlich nervigen hypes, einen bestimmten nerv,
so wie meinetwegen fanzines früher auch einen bestimmten nerv getroffen haben und über dinge
berichtet haben, die eben nicht in den “mainstream”-medien standen oder immer noch stehen.
also kann man das doch einfach als special interest ecke sehen…mit bis zu 30.000 hits pro tag.
je mehr quellen mir zur verfügung stehen, desto eher treffen sie meinen persönlichen nerv.
und letztlich gehts doch darum bedürfnisbefriedigung zu erreichen.
und wenn herr patalong das nicht schafft, dann schafft es vielleicht herr ix oder shesaiddestroy
oder wer-auch-immer.

ich will ja mein ganzes leben lang nicht nur vanilleeis essen.
und um das mal mit den lyrics von sacred reich zu garnieren:
“vanilla is smooth chocolate is kickin’ strawberry is sweet all deserve a
hearty lickin’ have em all three scoops piled high variety is the spice of
life

p.s. scheiss-flattersatz


monkey business

die drei niedlichsten worte des monats september:

1. hasenbrot
2. pionierküsschen
3. kirchhof-kahlschlag


bones brigade

janie jones jessica joslin fabriziert herrlich morbide tierskulpturen aus allerlei gefundenem zeugs: knochen, draht, leder und was noch so anfällt.
schaut euch mal auf ihrer seite um.

gefunden bei boingboing

p.s. i love my baby coz she does good sculptures


maciej goes to ramonesburg

morgen wird in der solmsstr. 30 berlins ramones museum eröffnet.
dort gibts dann allerlei devotionalien zu bestaunen, angefangen bei signierten lederjacken und plattencovern bis hin zu johnny’s getragenen socken (mit original ramones-schweiss, so was gibts sonst nur in japanischen automaten).
vielleicht findet sich ja auch der ein oder andere hinweis darauf, wo dee dee in berlin seine kindheit verbracht hat, denn das hat er wohl, daddy war ein g.i.
dann könnte man nämlich an jenem haus in der ehemaligen zehlendorfer-amisiedlung (nehme ich an) eine kleine gedenkplakette anbringen.
eine solche gibts am stuttgarter platz bereits für hertha heuwer, die, wie wir alle wissen, die currywurst erfunden hat.
ok, das hat nicht in erster linie was mit den ramones zu tun, aber die wege des rock’n'roll gottes sind ja unergründlich.
ich geh jetzt jedenfalls zu krasselts und morgen zur eröffnung des museums (remember?) um 16h.

gefunden beim energylog

p.s. an diejenige, die mir vor urzeiten mein ramone$ band aid t-shirt geklaut hat:
ich dreh dir den hals um ;)


fucking mini-rockers

meint alan oldham.
ich seh das ja nicht ganz so optimistisch mit dem liedchen, aber die art, wie alan darüber schreibt, gefällt mir sehr. mini rockers fucking. und da wir schon bei wortspielen sind:
den preis für das ultimativste wortspiel hat eh paul weller gewonnen. der hatte mal auf irgendeinem promo-foto ein t-shirt an, auf dem stand: woking class hero.
needless to say, er kommt aus woking. geil wa? so isser der paule.


hey mädels

wann ist eigentlich schluss mit der seitenscheitel-pony-frisurmode? oder dauert das ebensolange, wie früher mit den buffallos? :)


blogs blogs blogs

gerade bin ich über den weblog von alan oldham gestolpert. alan oldham, auch bekannt als dj t-1000 ist eines dieser detroiter techno-urgesteine, von denen es ja n paar gibt, aber zudem ist er auch noch ein phantastischer zeichner und illustrator. man denke da mal an die labels, die er für transmat und später djax-up gemacht hat, alles in so nem schönen comic-stil. ich bin mir nicht ganz sicher, meine mich aber erinnern zu können, dass er ebenfalls dieses berühmte underground-resistance/plus8 comic gemacht hat. aber vielleicht irre ich mich ja auch. wassolls.
der gute mann wohnt jedenfalls in berlin und eigentlich wollt ich nur mal so n bisschen werbung für seinen weblog machen. so.
hier maln kleiner auszug: Cute German women, though. They got some little thickies here. All that wienerschnitzel und sauerkraut und bier. der mann weiss, wie’s läuft ;)

bilder von robert owens in der maria hab ich übrigens beim weblog von tim thaler gefunden. respektive dem dazugehörgen flickr account. ob das der ist, der sein lachen verhökert hat? tja, schade eigentlich ;)


robert owens

gestern war robert owens zu gast in der maria. und ich auch.
war leider zu leer, ich würde mal schätzen 100 zahlende gäste, aber ich mags ja, wenns nicht so voll ist. adonis hat zwar nicht am bass gestanden, machte aber nix, denn die band war sonst sehr gut.
der percussionist heisst übrigens kevin burrell, wobei ich nicht weiss, ob der was mit dem nu groove rheji burrell zu tun hat. er kommt jedenfalls auch aus new york.

über robert owens stimme braucht man ja eigentlich nix weiter sagen, ist auf jeden fall der profilierteste sänger im haus und lieferte trotz noch nichtmal halbvollem club eine sehr emotionale und mitreissende show ab. er ist ja auch ein showtalent, engländer nennen sowas gerne flamboyant, aber nicht in dem sinne, dass da eine druchgeknallte druagqueen sang. nee nee.
acid buddha adonis hat vorab einen schönen mix aus sehr sehr deepem house und chicago tracks und disco gespielt, wenn auch etwas lustlos. aber wann kann man sich in berlin bitte sonst sowas anhören? eben. ich kam mir beim tanzen vor, wie der kleine bruder von nicky siano (falls er einen hat) muss wohl mal dringend was mit meiner sexuellen orientierung machen ;)…hint hint

bevor ichs vergesse: der pianist heisst tobias tinker und spielt am 19. september im bka theater am mehringdamm. schaut rein, es lohnt sich.


graffiticreator

www.graffiticreator.net

via BBC – Click Online – Webscape


per aspera ad astra

herrlich, wenn man sich diese ganzen eierschaukel-blogs durchliest, hat man genug ekel aufgestaut, um roman polanski vor neid erblassen zu lassen. damit komm ich doch locker durch den tag, danke!
jemand nochn astra?