wordpressed by Maciej, Pedda und Papasosa

schweine und so

du fährst mit dem auto und hältst eine konstante geschwindigkeit.
auf deiner linken seite befindet sich ein abhang. auf deiner rechten
seite fährt ein riesiges feuerwehrauto und hält die gleiche geschwindigkeit wie du.
vor dir galoppiert ein schwein, das eindeutig grösser ist als dein auto
und du kannst nicht vorbei. hinter dir verfolgt dich ein hubschrauber
auf bodenhöhe. das schwein und der hubschrauber haben exakt deine
geschwindigkeit.

was unternimmst du, um dieser situation gefahrlos zu entkommen???

(more…)


der satz des tages

where the passion goes, there is the hope the horses are still alive.

yeah. whatever.


a relic

sill hat mir soeben den link zu dieser website zugeschickt. es handelt sich dabei um das weblog des unoffiziellen derrick may fanclubs.
irgendwie ganz niedlich die vorstellung, dass techno mit der prämisse ins feld gezogen ist, keine stars mehr zu produzieren, stattdessen die musik für sich sprechen zu lassen – und jetzt das. aber seit väth, westbam und co. ist das ja ohnehin gelaufen.

auf diesem blog finden sich einige schöne mixe und livemittschnitte von may, carl craig, green velvet, rolando, woody mcbride und unzähligen anderen. tittenbilder vom pirelli kalender gibts auch. was die mit derrick may zu tun haben sollen, weiss ich nicht, aber ich kann ja auch kein holländisch.
mit dank an sill


substance am samstag in essen

diesmal mit i:cube von chateau flight aus paris und wie immer vladimir ivkovic und philipp otterbach.
verspricht ein weiteres highlight der substance partyreihe zu werden.

substance
sat, 26.11.2005, 23h, 8 euro

djs:
i:cube (versatile, chateau flight / paris)
vladimir ivkovic (substance)
philipp otterbach (substance)

hotel shanghai
steeler str. 33
45127 essen


der dub mix der letzten monate ist vorbei,

ein stressfaktor weniger. phew.
jetzt spielt nur noch die extended version.
wie bei den peech boys.
don’t make me wait…lalala


wow

schöner, deftiger sound und schnelle raps? genuin steril

via 160 typo


i can’t kick this feeling when it hurts

an dieser stelle mal ein kurzer bericht zu kerri chandler in der panorama bar.
es war mein erster besuch im berghain und ich war einigermassen überrascht über die größe. mir drängt sich so ein bisschen das e-werk auf, vielleicht liegts an den kacheln oder an meiner taubheit. dunno.
kerri chandler war jedenfalls um 1 bereits voll in fahrt, hat ein sehr schönes disco set gespielt, u.a. ain’t no mountain high enough, love sensation und konsorten. das publikum war super angenehm, keine 20jährigen mittemädchen (elektro-pritschen, wie neulich jemand meinte;) – die kamen erst später, sondern eher feiermäßig gestandene damen und herren.
das set gingwirklich 6 stunden (oder länger) und sowas hat natürlich seinen reiz, denn der dj kann seinem job als storyteller gerecht werden. letztendlich ist es auch das, worums dabei geht: geschichten erzählen, das publikum an einem punkt abzuholen und an einen anderen zu bringen und einen spannungsbogen aufzubauen.sowas klappt allerdings auch nur bei dementsprechend langen sets. wenn jeder so seine 2 stunden runterrattert, wird er eher seine aktuelle playlist spielen, als dass er mal weiter ausholt, was dann schnell in langeweile ausartet.
der einzige der storytelling auch in 30 minuten schafft, ist jeff mills, aber das liegt bei dem einfach daran, dass er alle 2 1/2 sekunden ne neue platte auflegt.

wie dem auch sei, das thema ist mood management und kerri chandler, sowie funky chocolate haben bewiesen, dass sie darin meister sind, nicht zuletzt auch durch die unterstützung des saxofonisten nadir. über ältere king street produktionen und den klassischen 90er jersey/ new yorker sachen gings dann zu etwas deftigerem sound und als dann noch your love von frankie knuckles lief, war ich restlos glücklich.
also alles in allem ein sehr schöner, runder abend, mit netten leuten und schlechtem whisky.
das einzige manko war allerdings, die gegen 6h krass übersteuerte anlage . da merkt man, dass die jungs derart taub sein müssen (der techniker von der panorama bar übrigens auch), dass die nix mehr mitkriegen. meine ohren bluten jedenfalls innerlich, daher auch der an moodymann angelehnte titel.
was so im berghain los war, weiss ich nicht, nur kurz zugehört, stimmung sehr gut und mayer diesmal wohl ohne kirmestechno. wag the dog oder wie der typ heisst, hat mich auch nicht vom hocker gerissen. in echt wollen die ja alle trance, aber keiner will es zugeben.
so, ich geh jetzt weiterratzen…oder wieder zurück, geht bis 17h.


club nacht

nicht vergessen, heute ist new jersey im haus. kerri chandler gibt sich die ehre mit einem 6 stündigen dj-set. sowas hat es in berlin wahrscheinlich seit 1995 nicht mehr gegeben, dass ein dj länger als 45 minuten durchspielt, bevor schon der nächste seine hits runterdudeln darf. verspricht also ein äußerst angenehmer abend zu werden. mit dabei funky chocolate und nadir am saxofon.
Insgesamt sollen sowohl in der panoramabar, als auch im berghain acht künstler auftreten, neun, falls nadir alleine saxofonsoli hinlegt – da frag ich mich, ob das so mit dem 6 stunden set hinhauen kann. whatever, ich nehm ne stoppuhr mit.

berghain / panorama bar
am wriezener bahnhof
10243 berlin

door: 24h

berghain
rex the dog – live kompakt
michael mayer – kompakt
marcel dettmann – hard wax

panorama bar
kerri chandler – underground classic
funky chocolate – underground classic
und nadir am saxophon
konrad black – wagon repair
boris – careless
tama sumo – nolabelnorelease

den mayer hätten se auch zuhause lassen können, aber dafür spielt marcel dettmann, einer der nettesten plattenvendeure der stadt. und davon gibt’s echt nicht viele.


all work and no play..doooooh

so sieht das aus, wenn facility manager aufn putz hauen. haha.

das bild ist von der facility manager website, von einer preisverleihungsveranstaltung.
der 1. platz für die krasseste, an mandy smith erinnernde putzmähne, ging an die dame in der mitte.


ich und die wirklichkeit

heute früh hab ich auf dem olivaer platz wolfgang völz übern haufen gerannt. der stand da und wartete offensichtlich gutgelaunt aufn bus und ich so: “boing! tschuldigung!” und dann so gedacht: “he, dasdoch käp’m blaubär”. der gute mann wirkte zu dieser winterlich anmutenden jahres- und tageszeit wie ein englischer landadliger, der sich im red lion erstmal n ale hinter die binde kippt, um mal so n klischee zu bringen. sehr sympathisch.
das könnte man ja auch mal als breitensport einführen: promis-übern-haufen-rennen. oder ale-saufen. oder beides.


einmal lyon und zurück…sozusagen

kann man nicht viel mehr zu sagen, ausser:
ein grandioser text.period.


er nu wieder

8 fragen die mir bislang niemand beantworten konnte:
1. warum hat keine videothek dieser welt die weiteren staffeln von twin peaks, damit ich nach 14 jahren auch endlich mal weiß, wie der mist ausgeht?
2. ist madchen amick wirklich so heiss, wie ich denke?
3. was sollte das mit dem schneeregen gestern abend?
4. was macht eigentlich monika dietl? immer noch radio? wenn ja, wo?
5. ist es gut, nach apa zu zitieren, auch wenn man kein psychologe oder amerikaner ist?
6. gibt es ein leben vor dem tod?
7. werden sich die wolken teilen, wird sich der vorhang heben und wird alles ge+8et sein? wann?
8. wirkt es attraktiv auf das andere geschlecht, wenn man sich ein elch t-shirt bei spackonauten bestellt?

und ansonsten? snakes on a plane, halt…


vor allem gott alta

filomat im spon. na wenn das ma nix is. jetzt soll ja auch das neue didi&stulle rauskommen. bin gespannt wie ne flitzpiepe n flitzebogen


post 237 (was gar nicht stimmt)

so, morgen kommt madonnas neues album raus und überall les ich wieder, dass sie sich neu erfunden hat, weil sie jetzt einen auf disco macht. hm. die hat doch all die jahre nix anderes gemacht und das am anfang ihrer karriere sogar ausschliesslich. wers nich glaubt, möge sich doch sidewalk talk von ihrem ex-stecher jellybean anhören. und ausserdem hat madonna noch den bebop erfunden und folkrock gemacht und bei the clash aushilfsweise schlagzeug gespielt, wenn topper wieder auf drug rehab war. jaja. es geht mir nicht gut, es geht mir nicht gut. im übrigen war ich heute seit 3 wochen das erste mal wieder in der firma und was soll ich sagen:
all work and no play makes jack maciej a dull boy
… und jetzt frag ich mich, was schlimmer ist, nach 3 wochen wieder arbeiten zu gehen oder dass ich ebenfalls seit 3 wochen keinen tropfen alkohol zu mir genommen habe. gibts da etwa eine korrelation? sauf ich nur, wenn ich arbeiten muss? ist das der grund, warum ich mir grad ne flasche cragganmore gekauft hab? mal sehen, wie der so ist. kommt von der speyside und mein schlaues whisky buch sagt, dass die brennerei 1869 erbaut wurde. da war ich grad mal ..nee, war ich nicht. das wasser soll dort jedenfalls sehr hart sein und die brennblasen oben flach. whatever. muss jetzt noch meine texte korrigieren, pasta futtern und mir ‘when worlds collide’ anschauen. das ist so ein scifi von 1951. 1951 war ich…nee da auch noch nich. aber die brennerei war da 82, was ein stattliches alter ist, wie ich finde. da beginnen die ganz grossen zipperlein, die prostata ist bereits im arsch, man geht am krückstock und die kids respektieren einen eh nicht mehr. keine ahnung ob das ner brennerei auch so geht. der film soll übrigens gut sein, so mit katastrophen und so zeugs. ich mag alte science fiction filme eh am liebsten, sowas wie diesen superfilm, den wir im märz in glasgow gesehen haben: ‘the brain from planet arous’ oder so. da macht das saufen gleich noch mehr spass. aber spass ist ja bekanntlich nicht alles.

[nachtrag] der cragganmore schmeckt sehr malzig. lecker. wer mal in glasgow an einem dienstagabend auf der brücke stand, die die st. georges road überquert, weiss, was mit ’sehr malzig’ gemeint ist. cheers.


toll, ein mittwoch

ab sofort ist das jetzt mein offizieller lieblingstag. eben war ich schwimmen und es war nicht so voll wie sonst und es waren auch keine 70jährigen herrschaften da, die an wale erinnern, sondern hübsche, junge frauen, mit tollen augen (grün, gelb, blau – aber vor allem rot, wegen dem chlor), die mich beim kraulen locker abgezogen haben, aber das ist ja auch nicht schwer.wow. sowas. und jetzt sitz ich hier, die smiths in den ohren, tu so, als wartete ich auf eine göttliche eingebung, um die einleitung zu meiner magisterarbeit zu schreiben, aber in wirklichkeit starr ich in den tollen blauen himmel (und schreib diese zeilen).
wusstet ihr, dass johnny marr der tollste ist? hat gleich in zweien meiner lieblingsbands gespielt. ist n grosser. ein guter tag, mal sehen was noch so kommt…